HireChancenkarte ist eine nicht-kommerzielle, konzeptionelle Plattform, die sich mit der Frage beschäftigt,
wie internationale Fachkräfte nach der Einreise nach Deutschland digital, transparent und staatlich gesteuert begleitet werden können.
Der Fokus liegt auf der Analyse von Prozesslücken, der Darstellung möglicher Lösungsansätze
und der Unterstützung bestehender staatlicher Initiativen wie Make-it-in-Germany.
Mit der Einführung der Chancenkarte hat Deutschland einen wichtigen Schritt zur Gewinnung internationaler Fachkräfte gemacht.
Der digitale Prozess über digital.diplo.de endet jedoch mit der Visumerteilung.
Nach der Einreise sind Fachkräfte mit einer Vielzahl von unkoordinierten administrativen Schritten konfrontiert, u. a.:
Anmeldung des Wohnsitzes
Mobilfunk & Basisinfrastruktur
Arbeitsmarktzugang
Eine durchgängige digitale Begleitung über den gesamten Aufenthaltsverlauf hinweg existiert derzeit nicht.
Aus Nutzungs- und Verwaltungsperspektive ergeben sich folgende Herausforderungen:
Keine zentrale Übersicht über den Integrations- und Beschäftigungsstatus
Mehrfachmeldungen bei unterschiedlichen Behörden
Geringe Sichtbarkeit qualifizierter Fachkräfte im Arbeitsmarkt
Fehlende Datengrundlage zur Evaluation der Chancenkarte
Diese Plattform dient dazu, diese Lücken transparent darzustellen und diskutierbar zu machen.
HireChancenkarte verfolgt kein Geschäftsmodell und keine Vermittlungsfunktion.
Ziel ist es, einen fachlichen Diskussionsbeitrag zu leisten:
Wie könnte eine staatlich kontrollierte, datenschutzkonforme End-to-End-Begleitung von Fachkräften nach der Einreise aussehen?
Die Plattform versteht sich als:
Ideenskizze
Prototypische Darstellung
Diskussionsgrundlage für Politik, Verwaltung und GovTech-Akteure
Mögliche Bausteine einer zukünftigen staatlichen Lösung könnten sein:
Freiwillige, einwilligungsbasierte Fachkräfteprofile
Transparente Abbildung administrativer Meilensteine
Bessere Sichtbarkeit für Arbeitgeber (ohne Vermittlung)
Aggregierte, anonymisierte Auswertungen für Behörden
Klare staatliche Daten- und Entscheidungshoheit
Die Verantwortung und Steuerung liegen vollständig bei staatlichen Stellen.
Die hier dargestellten Überlegungen verstehen sich als Ergänzung zu bestehenden Programmen wie:
Make-it-in-Germany
BAMF – Migration & Integration
Digitale Verwaltungsleistungen des Bundes
Alle Informationen basieren auf öffentlich zugänglichen Quellen.
Die auf dieser Website gezeigten Funktionen (z. B. Profile, Übersichten, Visualisierungen) sind:
rein konzeptionell
nicht operativ
ohne behördliche Anbindung
ohne Datenverarbeitung durch staatliche Stellen
Sie dienen ausschließlich der Veranschaulichung möglicher Prozesslogiken.
HireChancenkarte ist keine behördliche Plattform, keine Vermittlungsstelle und kein kommerzielles Angebot.
Diese Website dient der fachlichen Auseinandersetzung mit digitaler Fachkräftezuwanderung.
HireChancenkarte is a non-commercial, conceptual platform that explores
how skilled immigrants coming to Germany through the Opportunity Card can be better supported after arrival.
The platform focuses on:
explaining administrative processes,
highlighting system gaps,
and discussing how digital public services could improve integration outcomes.
While the visa process through digital.diplo.de is digital, many important steps after arrival are fragmented and unclear.
Newcomers often struggle with:
A proper Integration, guided through community, mentors and peers
Job market access
There is currently no single place that explains this journey end-to-end.
HireChancenkarte:
explains common processes in simple language
visualises a typical Chancenkarte journey
provides publicly available information
showcases conceptual ideas for better digital coordination
It does not:
place candidates in jobs
represent employers
store or evaluate personal data
Some ideas discussed on this platform include:
voluntary digital profiles (concept only)
better visibility of skills for employers (no placement)
step-by-step journey mapping
privacy-first, consent-based data use
All decisions, data control and implementation must remain with public authorities